Informationen zu Kormoranen und Graureiher

Der Kormoran

Vogelvergrämung Kormoran

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) gehört zur Ordnung der Ruderfüßer. Der Name Kormoran ist aus dem lateinischen „corvus marinus“ („Meerrabe“) abgeleitet. Er ist etwa gänsegroß mit einer Flügelspannweite von 1,20 bis 1,50 m. Das Gefieder ist schwarz, es schimmert bläulich-grün. Im Prachtkleid schimmern die Deckfedern bronce-farben, der Schnabel ist immer gelb-orange, die Beine und Füße sind immer schwarz.

 

Kormorane haben einen langen Hals und einen langen, keilförmigen Schwanz. Sie besitzen einen dehnbaren Kehlsack, in dem Fische vor dem Schlucken verwahrt werden können. Der Schnabel ist lang, relativ hoch und hakenförmig gebogen. Die Beine setzen weit hinten am Körper an und ermöglichen an Land nur einen watschelnden oder hüpfenden Gang. Die Füße sind mit Schwimmhäuten versehen. Im Wasser sind die Kormorane gute Schwimmer, ihre Tauchgänge dauern bis zu 60 Sekunden.

Kormorane sind Fischfresser. Sie jagen gewöhnlich allein. Leben aber meist in Kolonien.

 

Sie brüten einmal im Jahr 2-3 Eier. Die Brutpaare leben in einer monogamen Saisonehe. Die Jungen schlüpfen mit großem Anstand. Oft stirbt das zuletzt geschlüpfte Junge, weil es sich bei der Fütterung nicht durchsetzen kann. Die Jungvögel werden von den Eltern noch monatelang gefüttert.

 

Die natürlichen Feinde sind Greifvögel, Rabenvögel, Waschbär Marder und Fuchs.

Die Lebensdauer von Kormoranen beträgt im Durchschnitt zehn bis fünfzehn Jahre.

 

Der Graureiher

Vogelvergrämung Graureiher

Der Graureiher (Ardea cinerea) ist in Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel. Er ist etwa 75-90 cm groß, die Flügelspannweite beträgt 1,70 m. Die Hauptgefiederfarbe des Graureihers ist Grau, das in verschiedenen Tönungen vorkommt, bei Altvögeln von Weiß bis Schwarz. Seine Stirn- und Scheitelfedern sind reinweiß. Vom Auge verläuft ein schwarzer Streifen zum Hinterkopf. Das Bauchgefieder ist grauweiß, die Brust- und Flankenfedern schwärzlich. Hinterhals, Rücken und Flügeloberseiten sind graublau. Die schwarzen Handschwingen sind im angelegten Flügel fast völlig verdeckt. Der Schnabel ist orange, die Beine rotbraun.

 

Der lange Hals wird beim Flug s-förmig eingeknickt, dadurch ist er gut von Storch oder Reiher zu unterscheiden, diese fliegen mit langem Hals.

 

Der Graureiher brütet in der Nähe von Gewässern. Zur Nahrungssuche bevorzugt er fischreiche Gewässer, er kommt aber er auch an Gartenteiche. Findet er ausreichend „Landbeute“ wie Mäuse, Frösche und Heuschrecken, kann der Graureiher auch ohne Gewässer auskommen.

 

Ab März/April brütet der Graureiher 4-5 Eier. Die Jungvögel sind nach 6-8 Wochen voll flugfähig. Die Paare trennen sich danach, sie leben nur ein Einjahresehen zusammen.

 

Die natürlichen Feinde sind Greifvögel, Rabenvögel, Marder und Fuchs.

Das Durchschnittsalter beträgt 7-9 Jahre, im Einzelfall bis zu 15 Jahren.

20 ORNIGARD Geräte bieten Rundum-Schutz für die PLAZA

 

Ein Überblick:

"ORNITEC Projekte"

 

Krähenvergrämung in Elmshorn