Lachmöwen

Möwenabwehr fliegende Lachmöwe

Die Lachmöwe (Larus ridibundus) ist mit einer Körperlänge von 35–39 cm und einer Flügelspannweite von 86–99 cm die kleinste regelmäßig in Mitteleuropa brütende Möwe. Sie bleibt auch über den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa. Im Flug kann man sie gut an den weissen Keilen der Vorderflügel erkennen. Im Sommer haben die erwachsenen Vögel einen schokoladenbraunen Kopf, einen roten Schnabel und rote Beine.

 

In Mitteleuropa lebt sie meist im küstennahen Tiefland. Die Lachmöwe gilt als häufigster Brutvogel im Wattenmeer. Mit mehr als 57.000 Paaren ist sie an der deutschen Nordseeküste vertreten.

 

Im Winter werden günstige Nahrungshabitate aller Art aufgesucht, wie Ackerflächen, Müllkippen, Kläranlagen, Häfen und Gewässer in Städten.

 

Das Nahrungsspektrum der Lachmöwe ist entsprechend sehr breit und umfasst sowohl pflanzliche als auch tierische Anteile. In der Garnelenfischerei sind sie regelmäßig Schiffsfolger. Sie folgen außerdem auf Agrarland ackernden Traktoren, wobei sie die durch den Maschineneinsatz freigelegten Regenwürmer fressen. Vor allem im Winterhalbjahr werden Abfälle auf Müllkippen und in den Städten menschliche Nahrungsreste verwertet.

Lachmöwen brüten in Kolonien, die meist 10–1000 Paare umfassen. Die Eiablage erfolgt ab Mitte bis Ende April. Das Gelege besteht meist aus drei Eiern, mit überwiegend braunem bis olivgrünem Grund dunkel gefleckt und gestrichelt. Beide Partner brüten, die Brutzeit beträgt etwa 22 Tage.

 

Die Jungvögel sind Platzhocker und sind nach ca. 26–28 Tagen flügge und mit einem Alter von etwa 35 Tagen selbständig. Lachmöwen können bis 30 Jahre alt werden.

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Ein Überblick:

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