Mehlschwalben

Schwalbenabwehr Mehlschwalbe im Nest

  

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) ist eine Vogelart aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Sie ist neben der Ufer-, Rauch- und Felsenschwalbe die vierte Schwalbenart, die in Mitteleuropa von April bis Oktober als Brutvogel vorkommt. Sie ist besonders gut durch den weißen Bürzel zu identifizieren, den keine andere europäische Schwalbenart zeigt.

 

Das Verbreitungsgebiet der Mehlschwalbe erstreckt sich über fast ganz Europa, sie sind ausgeprägte Zugvögel.

 

Die Mehlschwalbe hat eine Körperlänge von etwa 13 cm und wiegt zwischen 16 und 25 Gramm. Sie ist kleiner und schlanker als ein Sperling.

 

Bei den erwachsenen Vögeln sind Kopf, Rücken, Oberseite der Flügel und der Schwanz blauschwarz. Die gesamte Körperunterseite und der Bürzel haben eine reinweiße bis mehlweiße Färbung. Auch Beine und Füße sind weiß befiedert. Im Vergleich zur Rauchschwalbe ist der Schwanz weniger stark gegabelt, die Augen sind braun, der Schnabel ist kurz und schwarz. Die Mehlschwalben rufen und zwitschern viel.

 

Sie brüten in der Regel zweimal im Jahr, die erste Brut ist mit drei bis fünf Jungtieren etwas größer als die zweite. Das Nest wird aus kleinen, mit Speichel vermengten Lehmkugeln gebaut. Es hat die Form einer Kugel mit einer Öffnung oben.

 

Mehlschwalben werden im Durchschnitt nur etwa zwei Jahre alt. Ihr größter Feind sind Schlechtwettereinbrüche und nasse und kalte Wetterperioden. Dadurch verringert sich das Nahrungsangebot und die Jungtiere sterben oder sind zu schwach für die Reise in die Wintergebiete.

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