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Räumliches Sehvermögen von Vögeln

 

 

Vogelaugen sitzen fest in der Schädelkapsel und sind unbeweglich. Ihr Blick wirkt daher auf uns starr.
Je nach natürlicher Anpassung ist die Fähigkeit zum räumlichen Sehen bei den Vogelarten recht unterschiedlich ausgeprägt.
 
Tauben und Hühnervögel fallen häufig Räubern, wie Habichte, oder anderen Greifvögeln zum Opfer.
Ihre Augen sind aus gutem Grund seitlich am Kopf angeordnet, denn sie benötigen einen guten Rund-um-Blick, falls sich der Feind von hinten oder oben nähert.
 
Dies erlaubt den Vögeln einen fast vollständigen Rund-um-Blick, die Überschneidung der Sichtfelder und die damit verbundene Fähigkeit zum räumlichen Sehen ist allerdings bescheiden.
  
Bei Eulen und anderen nachtaktiven Greifvögeln verhält es sich anders. Ihre Augen sind, ähnlich wie beim Menschen, nebeneinander an der Vorderseite des Kopfes angeordnet. Die Sichtfelder der Augen überschneiden sich sehr stark, entsprechend gut ist daher auch das räumliche Sehvermögen ausgebildet. Die geringe seitliche Ausdehnung des Sichtfeldes wird durch eine große Beweglichkeit der Halswirbelsäule ausgeglichen. Eulen können ihren Kopf erstaunlich weit, um bis zu 270°, drehen.

 

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